Unterschied zwischen Feingold, Gelbgold und Weißgold
Feingold
Feingehalt 999–999,9, also nahezu reines Gold. Intensiv gelb, aber sehr weich – kaum alltagstauglich, daher primär als Anlagegold oder Legierungsbasis genutzt.
Gelbgold
Legierung aus Gold, Silber und Kupfer.
| Bezeichnung | Feingehalt | Goldanteil |
| 333er (8 Karat) | 333/1000 | 33,3 % |
| 585er (14 Karat) | 585/1000 | 58,5 % |
| 750er (18 Karat) | 750/1000 | 75 % |
Höherer Feingehalt = intensivere Farbe, aber weicheres Material.
Weißgold
Gold legiert mit weiß wirkenden Metallen wie Palladium oder Nickel. Meist rhodiniert, um den kühlen, silbrigen Glanz zu erzeugen – diese Schicht nutzt sich mit der Zeit ab.
Vergleich im Überblick
| Merkmal | Feingold | Gelbgold | Weißgold |
| Farbe | intensiv gelb | warmes Gelb | silbrig-weiß (rhodiniert) |
| Härte | sehr weich | mittel | meist etwas härter |
| Pflege | hoch | mittel | mittel bis hoch |
| Allergiepotenzial | sehr gering | gering | höher bei Nickelanteil |
Nickel-Problematik bei Weißgold
Ältere/günstigere Legierungen enthalten teils Nickel, ein häufiger Allergieauslöser. Bei bekannter Empfindlichkeit lohnt die Nachfrage nach nickelfreiem Weißgold (Palladium-legiert).
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ist Weißgold dasselbe wie Platin?
Nein, Platin ist ein eigenständiges, schwereres und meist teureres Edelmetall.
Warum verliert Weißgold seinen Glanz?
Die Rhodiumschicht nutzt sich ab, eine Nachbehandlung stellt sie wieder her.
Ist 333er Gold schlechter als 750er?
Nein, es ist härter und robuster, nur farblich blasser.
Fazit
Feingold, Gelbgold und Weißgold unterscheiden sich vor allem in der Legierung – und damit in Härte, Farbe und Pflegeaufwand. Wer das kennt, wählt gezielt die passende Variante für Look und Alltagsbelastung.